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Gerichte Vegetarische Gerichte

Palatschinken mit Kürbis-Spinatfüllung

Herbstlich gefüllte Palatschinken mit Hokkaido-Kürbis, Spinat und Feta. Bei mir war dieses Mittagessen eine kleine Resteverwertung, da ich noch Palatschinken übrighatte. Der Kürbis wird durch ständige Zugabe von Wasser oder Gemüsebrühe weichgekocht. Dabei entsteht eine cremige Kürbis-Flüssigkeit. Spinat und Feta runden die Füllung noch ab. Dann einfach 10 – 15 Minuten in den Backofen und schon hat man eine kleine Roulade. Man kann bestimmt auch tiefgekühlten Spinat verwenden, jedoch habe ich frischen Baby-Spinat bekommen und den dann einfach zwei Minuten in die Pfanne gegeben.


Zutaten

Für 4 gefüllte Palatschinken

  • 120 g Dinkelmehl
  • 1 Ei
  • 1/4 l Milch (oder Hälfte Wasser)
  • eine Prise Salz

Für die Füllung

  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
  • 100 g frischer Baby-Spinat
  • 250 g Feta
  • etwas Mandelblättchen oder Pinienkerne
  • Salz, Pfeffer, Kräuter

Zubereitung

  1. Für die Palatschinken die Zutaten mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig mischen und in etwas Fett ausbacken.
  2. Den Kürbis waschen und in relativ kleine Würfel schneiden. Mit etwas Kokosfett in einer Pfanne anbraten und immer wieder mit Wasser oder Gemüsebrühe aufgießen, bis der Kürbis weich ist.
  3. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  4. Den Spinat waschen und zum Kürbis geben. Unterrühren, bis er zusammengefallen ist.
  5. Den Feta in kleine Würfel schneiden und zum Gemüse dazugeben. Alles mit Salz, Pfeffer und getrockneten oder frischen Kräutern würzen.
  6. Die Füllung auf die Pfannkuchen verteilen, vorsichtig einrollen und in eine Auflaufform geben. Wer möchte, kann jetzt noch Käse oder Parmesan darüber streuen, um die Pfannkuchen richtig zu überbacken. Meiner Meinung nach reicht es, sie nur in den Ofen zu geben, da sie auch so knusprig werden.
  7. Die gefüllten Palatschinken aus dem Ofen nehmen, auseinanderschneiden und servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

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Gerichte Vegetarische Gerichte

Gnocchi Pomodoro

Gnocchi-Pomodoro! Da fühlt man sich doch gleich wie in Italien 😉 Bei wem es dieses Jahr nicht mit dem Urlaub im Süden geklappt hat, kann sich zumindest die südländische Küche nach Hause holen. Die Gnocchi sind mit einem Kartoffelteig zubereitet und mit einer aromatischen Tomatensauce mit viel Basilikum und Oregano im Backofen überbacken worden. Ich habe mich beim Formen der Gnocchi für die schnelle Variante entschieden: dem Abstreifen der Teigrollen vom Brett. Also so, wie die richtigen schwäbischen Spätzle zubereitet werden, nur dicker. Wer noch Lust auf andere Gnocchi-Arten hat, kann sich die Gnocchi mit getrockneten Tomaten sowie die Kürbis-Gnocchi anschauen, die jetzt beide hervorragend zur Herbstzeit passen.


Zutaten

Hauptspeise für 4 Personen

Für die Gnocchi

  • 1 kg mehlige Kartoffeln
  • 300 g Dinkelmehl
  • 2 Eier
  • 2 TL Salz

Für die Sauce

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • ca. 2 EL Mehl oder Maizena
  • 1 Schuss Rotwein (evtl.)
  • 1 Glas passierte Tomaten
  • Basilikum, Oregano, Pfeffer, Salz

Zubereitung

  1. Für die Gnocchi die Kartoffeln waschen und dämpfen.
  2. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe in der Zwischenzeit fein schneiden.
  3. Die gekochten Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse auf die Arbeitsfläche drücken. Mehl, Salz und Eier dazugeben und zu einem Teig verkneten.
  4. Den Backofen auf 180°C Grill- und Umluft vorheizen. Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen.
  5. Den Teig zu 2 cm dicken Rollen formen, auf einem bemehlten Brett fingerdicke Stücke schneiden und dann gleich in das leicht köchelnde Wasser schieben. Die Gnocchi ca. 3 – 4 Minuten partienweise sieden (= leicht köcheln).
  6. Mit einem Siebschöpfer herausnehmen und abschrecken. Am besten dazu ein Sieb mit den Gnocchi kurz in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben. Nicht die Gnocchi mit dem kalten Wasserstrahl direkt treffen, da sie sonst die Form verlieren könnten!
  7. Die Zwiebel in etwas Kokosfett in einem Topf anschwitzen. Den Knoblauch dazugeben und mit Mehl und Maizena stäuben. Mit einem Schuss Rotwein ablöschen und die Tomatensauce dazugeben. Mit den Kräutern und Gewürzen abschmecken. Etwas köcheln lassen.
  8. Die Gnocchi in eine Auflaufform geben, die Sauce hinzufügen und im Backrohr für circa 20 Minuten überbacken. Wer möchte, kann noch Mozzarella oder Parmesan auf den Gnocchi verteilen.
  9. Wenn die Oberfläche eine leichte Kruste bekommen hat, die Auflaufform herausnehmen und mit Basilikum und Parmesan servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

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Pikante Snacks

Empanadas

Das war mein erster Versuch von Empanadas und meine „Testesser“ waren ziemlich zufrieden :). Empanadas sind gefüllte Teigtaschen, die vor allem in Spanien und Südamerika zubereitet werden. Die Füllung kann beliebig abgeändert werden und ich würde die Empanadas für einen Party- oder Abendsnack empfehlen. Ich habe mich für eine vegetarische Kartoffelfüllung mit Frühlingszwiebeln, Karotten und Topfen entschieden. Wer experimentierfreudig ist, kann sich da voll ausleben. Ob mit Hackfleisch, Spinat oder getrockneten Tomaten – einfach ausprobieren was man gerade zuhause hat! Dazu passt auch ein schnell gemachter Dip. Ich habe eine Sauerrahm-Frischkäse-Sauce mit Kräutern aus dem Garten serviert.


Zutaten

Zutaten für den Teig

  • 125 ml Olivenöl
  • 180 ml Wasser
  • 1/2 TL Salz
  • 370 g Mehl

Zutaten für die Füllung

  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 350 g Kartoffeln
  • 2 Karotten
  • 150 – 200 g Topfen
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Ei zum Bepinseln

Zubereitung

  1. Für den Teig das Öl mit dem Wasser und Salz leicht erhitzen. Das Mehl mit einem Holzkochlöffel so gut es geht unterrühren. Falls es sich nicht zu einem Teig formen lässt, einfach kurz auskühlen lassen und von Hand kneten. Den Teig etwa 1 Stunde abgedeckt kühl stellen.
  2. Inzwischen kann die Füllung zubereitet werden. Dazu die Kartoffeln waschen, kochen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Die Frühlingszwiebeln und die Karotten sehr klein schneiden und mit etwas Fett in einer Pfanne ein paar Minuten dünsten.
  3. Das Gemüse in eine Schüssel geben, den Topfen unterrühren und mit Gewürzen abschmecken.
  4. Das Backrohr auf 200° C Umluft vorheizen. Das Ei trennen. Den Teig ausrollen (etwa 3 – 4 mm dick) und Kreise (etwa 8 – 12 cm Durchmesser – je nach Wunsch der Größe) ausstechen. Je 1 gehäufter TL Füllung in die Mitte des Kreises geben, den Rand mit etwas Eiweiß bepinseln, einklappen und mit einer Gabel andrücken.
  5. Das Eigelb mit 1 EL Wasser mischen und auf die gefüllten Empanadas pinseln.
  6. Den Snack für circa 20 Minuten im Backofen backen.

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

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Gerichte Vegane Gerichte

Tomatenrisotto

Das zweite Risottorezept auf meinem Blog ist ein Tomatenrisotto mit gegrillten Cocktailtomaten. Der Risottoreis wird langsam und unter ständigem Rühren gekocht und so kann das Risotto den Tomatengeschmack voll aufnehmen. Die gegrillten Tomaten passen gut dazu, da sie etwas Biss haben. Alles in allem ist das Gericht in etwa 30 – 40 Minuten zubereitet und eignet sich gut als Mittag- oder Abendessen.


Zutaten

Hauptspeise für 4 Personen

  • 1 halbe oder 1 kleine Zwiebel
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g Risotto-Reis
  • 300 ml Weißwein
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 Glas passierte Tomaten
  • 8 Cocktailtomaten
  • Basilikum, Oregano
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Zwiebeln, Frühlingszwiebeln und Knoblauch klein schneiden und in einem Topf auf mittlerer Stufe leicht anbraten.
  2. Den Reis dazugeben und solange mit einem Holzkochlöffel rühren, bis die Reiskörner glasig sind. Den Weißwein dazugeben und verkochen lassen.
  3. Immer wieder so viel Brühe und Tomatensauce aufgießen, bis der Reis bedeckt ist und die Reiskörner weich sind.
  4. In die Cocktailtomaten oben ein Kreuz einritzen und etwa 20 Minuten bei 180° C (Grill und Umluft) im Backrohr garen.
  5. Das Risotto mit den Gewürzen verfeinern und mit jeweils 2 Grilltomaten anrichten, ein Basilikumblatt dazugeben und mit ein wenig Parmesan servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

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Gerichte Vegetarische Gerichte

Spinatrisotto

Dieses Risotto wird mit einer Spinatpaste verfeinert. Ich bin total von dem kräftigen Grün begeistert, das der Reis durch den Spinat bekommt. Wenn man altes Brot übrig hat, kann man daraus leicht knusprige Brotchips machen und servieren.


Zutaten

Hauptspeise für 4 Personen

  • 2 Schalotten
  • 500 g Risotto-Reis
  • 300 ml Weißwein
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 30 g geriebener Parmesan
  • 1 EL Butter
  • 150 g frischer Spinat
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 8 Cherry-Tomaten
  • Pinienkerne

Zubereitung

  1. Die Schalotten klein schneiden und in einem Topf auf mittlerer Stufe leicht anbraten.
  2. Den Reis dazugeben und unter ständigem Umrühren braten, bis die Reiskörner glasig sind. Den Weißwein dazugeben und verkochen lassen.
  3. Immer wieder so viel Brühe aufgießen, dass der Reis bedeckt ist. Diesen Vorgang so oft wiederholen, bis die Reiskörner weich sind.
  4. Für die Spinatpaste den Spinat, den zerkleinerten Knoblauch und das Olivenöl in einer Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab pürieren.
  5. Die Spinatpaste, den Parmesan und die Butter unter das Risotto mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Tomaten vierteln und die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne leicht anrösten.
  6. Das Risotto anrichten und mit ein wenig Parmesan servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

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Gerichte Vegetarische Gerichte

Gnocchi mit getrockneten Tomaten

Es war wieder einmal Gnocchi-Zeit bei mir zuhause. Diesmal habe ich sie ein wenig herber mit getrockneten Tomaten, Feta und Rosmarin zubereitet. Die getrockneten Tomaten können auch durch Oliven ersetzt werden. Da wir noch frischen Rosmarin im Garten hatten, konnte ich diesen verwenden. Wer nicht die Möglichkeit dazu hat, kann auch getrocknete Gewürze nehmen. Ein kleiner Tipp: Wenn es bei der Gnocchi-Zubereitung einmal schnell gehen soll,  kann man den Teig einfach zu Rollen formen und mit einer Teigspachtel dünne Stücke abschneiden – wie ich es bei den Kürbis-Gnocchi gemacht habe.  


Zutaten

Hauptspeise für 4 Personen

  • 1 kg mehlige Kartoffeln
  • 300 g Dinkelmehl
  • 2 Eier
  • 2 TL Salz
  • ca. 10 getrocknete Tomaten (je nach Belieben und Größe der Tomaten)
  • 50 g Feta
  • Rosmarin

Zubereitung

  1. Für die Gnocchi die Kartoffeln waschen und dämpfen.
  2. Die Tomaten in der Zwischenzeit in sehr kleine Stücke schneiden.
  3. Die gekochten Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse auf die Arbeitsfläche drücken. Tomaten, Mehl, Salz und Eier dazugeben und zu einem Teig verkneten.
  4. Den Teig vierteln und jeweils zu einer 2 – 3 cm dicken Rolle formen, fingerdicke Stücke abschneiden und über die Gabelspitzen rollen.
  5. Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Gnocchi ca. 3 – 4 Minuten partienweise sieden (= leicht köcheln).
  6. Mit einem Siebschöpfer herausnehmen und abschrecken. Am besten dazu ein Sieb mit den Gnocchi kurz in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben und nicht die Gnocchi mit dem kalten Wasserstrahl direkt treffen, da sie sonst die Form verlieren könnten.
  7. Wenn die getrockneten Tomaten in Öl aufbewahrt worden waren, kann dieses Öl nun in einer Pfanne erwärmt und die Gnocchi darin warm gemacht werden. Ansonst kann man dafür ein wenig Butter verwenden.
  8. Mit Rosmarin, Pfeffer und evtl. Salz würzen. Der Feta kann einfach zwischen den Fingern auf die Gnocchi zerrieben werden.

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

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Gerichte Vegane Gerichte

Blumenkohl Bolognese

Hier eine etwas andere Variante der klassischen Spaghetti Bolognese. Da wir noch Blumenkohl zuhause hatten, den man verarbeiten musste, ersetzte ich das Hackfleisch der Bolognese durch pürierten Blumenkohl. Ein guter Tipp für alle, die sich vegetarisch oder vegan ernähren. Das Gericht ist in weniger als 30 Minuten zubereitet und benötigt nicht viele Zutaten: Spaghetti, Tomatensauce und Karotten hat man meistens zuhause. Da fehlt nur noch der Blumenkohl und fertig ist die Blumenkohl Bolognese!

Wer Lust und Zeit hat, kann die Nudeln natürlich auch selbst zubereiten. Das Rezept für selbstgemachte Tagliatelle findet ihr hier.


Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 Blumenkohl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Tomatenmark
  • 2 Karotten
  • 1 großes Glas passierte Tomaten
  • mediterrane Gewürze (Oregano, Basilikum,…)
  • Salz und Pfeffer
  • 500 g Spaghetti

Zubereitung

  1. Den Blumenkohl in Röschen teilen und partienweise mit einem Mixer kurz „zerschreddern“. Also nicht ganz pürieren, sondern nur zerkleinern.
  2. Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.
  3. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein schneiden. Die Karotten ebenfalls schälen und zu kleinen Würfeln schneiden.
  4. Etwas Kokosfett in einem Topf erhitzen und die Zwiebel anschwitzen (d.h. 2 – 3 Minuten bei mittlerer Stufe dünsten, bis sie glasig sind). Den Knoblauch und die Karotten dazugeben und kurz mit anbraten.
  5. Dann den gemixten Blumenkohl und das Tomatenmark dazugeben. Weitere zwei Minuten anbraten. Die Tomatensauce und die Gewürze dazugeben. Die Bolognese ein paar Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen.
  6. Die Nudeln in das kochende Salzwasser geben, al dente kochen und das Wasser abgießen.
  7. Die Blumenkohl Bolognese mit den Spaghetti, etwas Parmesan und Basilikum servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

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Gerichte Vegetarische Gerichte

Pizza

Nun wurde es Zeit für ein Pizza-Rezept auf meinem Blog! Dieser Hefeteig hat bei mir bisher immer funktioniert und er ist super saftig und weich. Egal ob mit Schinken, vegetarisch oder mit ausgefallenem Gemüse, die Pizza kann beliebig belegt werden – alles ist erlaubt was schmeckt 😉 Ich habe sie dieses Mal ganz „klassisch“ mit Zucchini, Mais, Schinken, Käse und Oregano belegt. Ich mache die Pizza meistens in Blechform, ganz einfach wegen der Menge. Für den Käse habe ich mir selbst eine Mischung zusammengestellt, da wir noch viel Mozzarella und Hartkäse zuhause hatten. Natürlich kann man hier auch auf fertig gemischten Pizzakäse zurückgreifen.


Zutaten

Pizzateig für 3 Bleche (für 6 Personen)

  • 800 g Mehl
  • 1 Packung frische Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • ca. 450 – 500 ml lauwarmes Wasser
  • 6 EL Olivenöl
  • 2 TL Salz

Für den Belag

  • 1 Glas passierte Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Zucchini
  • 1 kleine Dose Mais
  • 4 kleine Frühlingszwiebeln
  • Schinken
  • 2 Mozzarella
  • ca. 200 g milder Hartkäse

Zubereitung

  1. Für den Pizzateig die Hefe im lauwarmen Wasser mit dem Zucker auflösen und abgedeckt ca. 5 Minuten stehen lassen.
  2. Das Mehl mit dem Salz und dem Olivenöl in eine Rührschüssel geben.
  3. Das Hefegemisch dazugeben und den Teig für mindestens 5 Minuten mit der Küchenmaschine kneten.
  4. An einem warmen Ort zugedeckt 45 – 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
  5. Für die Tomatensauce die Zwiebel zu kleinen Würfeln schneiden und in einem Topf mit ein wenig Kokosfett anschwitzen. Die Tomatensauce dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen.
  6. Die Zucchini und Frühlingszwiebel waschen und blättrig und ringelig schneiden.
  7. Den Mozzarella zwischen den Fingern verreiben und den Hartkäse reiben.
  8. Den Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  9. Den Teig in drei Teile teilen und in der Größe des Bleches ausrollen. Tomatensauce, Zucchini, Frühlingszwiebeln, Mais, Schinken und Käse gleichmäßig darauf verteilen. Etwas Oregano darüber streuen.
  10. Je nach Dicke der Pizza sollte sie für etwa 15 – 20 Minuten gebacken werden.

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

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Gerichte Vegane Gerichte Vegetarische Gerichte

Baozi – gedämpfte Teigtaschen

Letztens habe ich etwas Neues ausprobiert: Es sind Baozi, gedämpfte Teigtaschen, die mit einer Gemüsemischung und Feta gefüllt sind. Für die Füllung kann eigentlich jedes Gemüse oder Fleisch dienen, jedoch sollte es kein wässerndes Gemüse sein, da es den Teig sonst aufweichen würde. Die Baozi kommen ursprünglich aus China und sind dort sehr beliebt. Es ist ein Hefeteig der mit Füllung gedämpft und dann noch angebraten wird. Meiner Familie haben die Teigtaschen gut geschmeckt und wir haben dazu Rucola und eine Süß-Sauer-Sauce gegessen. Für alle Veganer: Der Teig ist ohne tierische Produkte zubereit und die Füllung kann natürlich je nach Wunsch angepasst werden.


Zutaten

Für etwa 15 Baozi

Für den Hefeteig

  • 300 g Dinkelmehl
  • 1 TL Zucker
  • 160 ml lauwarmes Wasser
  • 4 g Trocken-Hefe oder 20 g frische Hefe

Für die Füllung

  • 3 Karotten
  • 1 Lauch
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 große Paprika
  • 70 g Feta
  • Kokosfett
  • Sesam
  • Rucola

Zubereitung

  1. Für den Hefeteig die Hefe mit dem lauwarmen Wasser und Zucker in einer kleinen Schale verrühren, zudecken und für etwa 5 Minuten stehen lassen.
  2. Mehl und Salz in eine Schüssel geben, die Hefemischung dazu geben und mit der Küchenmaschine oder von Hand so lange kneten, bis ein glatter Teig entsteht.
  3. Den Teig eine Stunde zugedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
  4. In der Zwischenzeit kann die Füllung zubereitet werden. Die Karotten schälen und in kleine, dünne Streifen schneiden. In Wasser bissfest kochen. Den Lauch und die Frühlingszwiebel waschen und ringelig schneiden. Die Paprika ebenfalls waschen und in kleine Stücke schneiden.
  5. Die Frühlingszwiebel in etwas Kokosfett anrösten, den Lauch und die Paprika dazugeben. Alles etwas anrösten, die Karotten hinzugeben und alles mit Kräutersalz würzen.
  6. Das Gemüse vom Herd nehmen. Den Feta in kleine Würfel schneiden und zum Gemüse geben.
  7. Nun den Hefeteig kurz durchkneten, zu einem langen Strang formen und 15 gleichmäßige Stücke abtrennen.
  8. Die Teigstücke rund ausrollen, etwas kleiner als eine Handgröße, 2 – 3 Löffel Füllung in die Mitte geben und die Ränder nach innen klappen und den Teig in der Mitte zusammendrücken.
  9. Die Teigtaschen in einer Pfanne mit Dampfeinsatz ca. 10 – 15 Minuten dämpfen, dann in etwas Butter anbraten und den Sesam daraufstreuen. Man kann sie jedoch auch zuerst bei mittlerer Hitze in einer normalen Pfanne anbraten, ein wenig Wasser aufgießen und sofort den Deckel schließen, um den Dampf zu erhalten.
  10. Die Baozi mit Rucola und einem Dip noch warm servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

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Kartoffeltaschen mit Kürbisfüllung

Passend zur Herbstzeit gibt es wieder ein Kürbisrezept: Gefüllte Kartoffeltaschen aus Kartoffelteig mit einer pürierten Kürbisfüllung, die ich mit Parmesan und Gewürzen abgeschmeckt habe.  


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Zutaten

Für den Kartoffelteig

  • 500 g mehlige Kartoffeln
  • 50 g Butter
  • 200 g Mehl
  • 1 Ei
  • Salz

Für die Füllung

  • 1 kleine Zwiebel
  • ca. 300 – 400 g Kürbis (z.B. Hokkaido)
  • 50 g geriebener Parmesan
  • 1 Eigelb
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Salbei
  • Parmesan
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Zubereitung

  1. Kartoffeln mit Schale waschen und kochen. Man könnte sie natürlich auch schon vor dem Kochen schälen, allerdings gehen dabei viele Vitamine, die unter der Schale sind, verloren.
  2. Für die Fülle die Zwiebel und den Kürbis in Würfel schneiden.
  3. Die Zwiebeln mit einem Esslöffel Butter anschwitzen, den Kürbis dazugeben und mit so viel Wasser aufgießen bis der Boden bedeckt ist. So oft aufgießen und köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
  4. Den Kürbis pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und kurz auskühlen lassen.
  5. Die gekochten Kartoffeln schälen und mit einer Kartoffelpresse auf die Arbeitsfläche pressen. Butter und Ei untermischen, Mehl und ca. 1 Esslöffel Salz dazu geben und gut verkneten.
  6. Den Parmesan und das Eigelb in das Kürbispüree geben, damit dieses gebunden wird.
  7. Den Teig ausrollen und mit einem Ring oder Glas Kreise ausstechen. In die Mitte der Kreise einen gehäuften Teelöffel Fülle geben, den halben Rand mit Ei bestreichen und in der Hälfte zusammenklappen. Den Deckel mit einer Gabel am Rand andrücken.
  8. Die Kartoffeltaschen in leicht kochendem Salzwasser ca. 3 – 5 Minuten ziehen lassen.
  9. Die Taschen in einem Sieb abschrecken und in Butter schwenken. Den geschnittenen oder ganzen Salbei dazugeben und mit anbraten. (Achtung, dass der Salbei nicht zu dunkel wird!)
  10. Die Kartoffeltaschen mit Parmesan und Salbei servieren.


Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!