Kategorien
Gerichte Vegetarische Gerichte

Quinoa-Bowl mit pochiertem Ei

Quinoa ist ein Meister in Sachen Bowls und Salaten und eignet sich super dafür. Zudem ist es glutenfrei und hält lange satt. Mir schmecken die Bowls am besten lauwarm. Quinoa kann man beispielsweise auch durch Couscous oder Reis ersetzen. Ich mische gerne das kalte Gemüse in diesem Fall Paprika, Gurke, Radieschen, Tomaten, Oliven und Feta unter den noch warmen Quinoa.

Wenn ihr die Radieschen mit Grün gekauft habt, dann könnt ihr dazu noch ein knuspriges Topping zubereiten: Rezept ist hier verlinkt. Und falls ihr lieber gebratenes oder gedünstetes Gemüse zu Quinoa esst, habe ich hier eine Inspiration für euch.

Zum Thema pochiertes Ei: Alle, die schon einmal Eier pochiert haben, wissen, dass es etwas Übung braucht. Ich bin auch noch jedes Mal fleißig am „Üben“ – aber schmecken tut`s ja gleich, egal ob perfekt pochiert oder nur halbperfekt ;).


Zutaten

Für 1 größere Portion

Das Gemüse kann je nach Lust und Laune selbst gewählt werden, hier eine Angabe der Zutaten, die ich verwendet habe:

  • 3 Radieschen
  • 1 große Tomate (oder mehrere kleinere)
  • ein Stück Paprika
  • ein Stück Gurke
  • ein paar Oliven
  • ein Stück Feta
  • 2-3 Blätter grüner Salat
  • 1 halbe Tasse Quinoa
  • 1 Ei

Zubereitung

  1. Quinoa in einem Sieb über fließendem Wasser waschen, damit die Bitterstoffe entfernt werden.
  2. Mit der doppelten Wassermenge in einen Topf mit Deckel geben und 5 – 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Dann die Herdplatte zurück- bzw. abschalten und noch weitere 10 Minuten ziehen lassen, bis es weich ist.
  3. Das Gemüse und den Feta in die gewünschte Größe schneiden. Quinoa damit vermischen.
  4. Den Salat mit einem Dressing (ich habe eines mit Olivenöl und Balsamico gewählt) marinieren und etwas einziehen lassen.
  5. Für das pochierte Ei einen hohen Topf mit Wasser aufstellen. Das Wasser zum Kochen bringen, einen Schuss Essig hinzufügen und mit einem Kochlöffel einen kleinen Tornado erstellen (durch Kreisen im Wasser in eine Richtung). Den Topf von der Hitze nehmen, das Ei in eine Tasse oder eine Schöpfkelle geben und in das Wasser fallen lassen. 3 – 5 Minuten ziehen lassen und vorsichtig herausheben.
  6. Den Salat eventuell nochmals etwas nachwürzen und mit dem pochierten Ei sofort servieren.


Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

Kategorien
Süße Kleinigkeiten

Schoko-Quinoa-Pops

Die Schoko-Quinoa-Pops bestehen nur aus zwei Zutaten: aus gepufftem Quinoa und Schokolade. Sie sind super easy zuzubereiten und echt lecker als Snack für Zwischendurch oder zum Espresso. Einfach die Schokolade schmelzen und den Quinoa einrühren. Ich habe eine eher dunklere Zartbitterschokolade verwendet, da ich den leicht bitteren Geschmack sehr gerne mag. Jedoch passt auch jede andere Schokoladensorte.

Das Verhältnis von Schokolade und Quinoa kann man beliebig verändern, je nachdem, wie süß beziehungsweise schokoladig man die Pops haben möchte. Bei meiner Variante ist genug Schokolade dran, dass sie gut zusammenhalten, jedoch bleibt der gepuffte Quinoa geschmacklich im Vordergrund. Übrigens kann ich mir die Häufchen auch sehr gut mit gepufften Amaranth vorstellen. Falls das jemand mal ausprobiert hat, kann er oder sie seine Erfahrungen gerne teilen :).

Besonders für Studenten oder Vielbeschäftigte eignen sich die Schoko-Quinoa-Pops gut. Zum einen brauchen sie kaum Zeit für die Zubereitung und zum anderen sind sie ein vergleichsweise gesunder Energie-Snack. Also einfach am Wochenende zubereiten und schon hat man einen crunchy Wochensnack.

Nachtrag am 19.10.2020: Eine von meinen Leserinnen hat schon die andere Variante mit gepufftem Amaranth ausprobiert und es hat sie überzeugt! Nun gibt es also offiziell zwei Varianten: Schoko-Quinoa-Pops und Schoko-Amaranth-Pops 🙂


Zutaten

Für ca. ein Blech Quinoa-Häufchen

  • 60 g Zartbitterschokolade
  • 40 g gepuffter Quinoa

Zubereitung

  1. Die Schokolade langsam und mit wenig Hitze in einem kleinen Topf oder über dem Wasserbad schmelzen.
  2. Ein wenig auskühlen lassen und den gepufften Quinoa untermischen.
  3. Ein Tablett mit Backpapier vorbereiten. Mit einem Löffel oder einem Eisportionierer die Quinoa-Häufchen in der gewünschten Größe auf das Blech portionieren.
  4. Im Winter kann man die Schoko-Quinoa-Pops einfach schnell nach draußen stellen, ansonsten zum Abkühlen und auch zum Aufbewahren in den Kühlschrank geben.

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

Kategorien
Süßspeisen Torten und Kuchen

Selbstgemachter Apfelstrudel

Ein ausgezogener Strudelteig ist nicht unbedingt das Einfachste zu Beginn, jedoch wenn man einmal den Dreh raus hat, funktioniert es auch meistens. Und der selbstgemachte und ausgezogene Apfelstrudel schmeckt einfach am besten! Man kann ihn mit Birnen oder Äpfeln füllen.  


low_Apfelstrudel3

Zutaten

Für einen Strudel

  • 120 g Weizenmehl
  • 1/2 EL Essig
  • 1-2 EL Öl (Ich verwende Sonnenblumenöl)
  • 1/2 TL Salz
  • 60 – 70 ml lauwarmes Wasser
  • ca. 40 g Butter
  • 500 g Äpfel
  • Zucker, Vanillezucker, Zimt, gemahlene Mandeln, Mandelblättchen, Rosinen, gepuffter Amaranth oder Quinoa
low_Apfelstrudel6

Zubereitung

  1. Das Mehl mit dem Essig, dem Öl, dem Salz und der Hälfte des lauwarmen Wassers in die Küchenmaschine geben. Langsam das restliche Wasser dazugeben.
  2. Den Teig entweder mit der Küchenmaschine 5 Minuten lang kneten oder von Hand gut durchkneten, bis er seidig glatt wird. Den Teig leicht beölen, mit einer warmen Porzellanschüssel (Die Schüssel vorher mit heißem Wasser erwärmen) abdecken und eine halbe Stunde in der Küche stehen lassen.
  3. Die Äpfel schälen, vierteln oder sechsteln und in kleine Scheiben schneiden. Das Rohr auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier vorbereiten.
  4. Ein Strudeltuch auf der Arbeitsfläche auslegen und leicht bemehlen. Den Teig ausrollen und dünn ausziehen. Dabei die Handrücken nach oben unter den Teig geben und nach außen ziehen. Am Schluss sollte er hauchdünn zu einem Rechteck ausgezogen sein.
  5. Wenn noch dicke Ränder vorhanden sind, können diese abgeschnitten werden. 3/4 des ausgezogenen Teiges mit den Äpfeln belegen, dabei sollte etwa ein 4 mm breiter Rand frei bleiben. Zucker, Vanillezucker, Zimt, gemahlene Mandeln oder Mandelblättchen, Rosinen, gepuffter Amaranth oder Quinoa (je nach Wunsch) darüber streuen.
  6. Die Butter in einem kleinen Topf leicht erhitzen, bis sie geschmolzen ist.
  7. Zuerst die seitlichen Ränder, dann den unteren Rand einklappen. Mit der flüssigen Butter die Ränder vorsichtig beträufeln.
  8. Mithilfe des Tuches wird nun der Strudelteig von unten her aufgerollt und vorsichtig mit der Naht nach unten auf das Blech gesetzt. Oberhalb noch einmal mit Butter beträufeln, damit der Strudel knusprig wird.  Je nach Füllung den Strudel 30 bis 40 Minuten backen.
  9. Entweder man kann den Apfelstrudel nun ganz klassisch österreichisch mit einer Vanillesauce oder einer Kugel Eis genießen oder einfach ausgekühlt und pur.

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

Kategorien
Gerichte Vegetarische Gerichte

Quinoasalat

Der Quinoa Salat eignet sich sehr gut für ein leichtes Abendessen. Gern daran habe ich, dass man die Zutaten beliebig austauschen und einfach diese verwenden kann, die man gerade zuhause hat. 


low_Quinoasalat2

Zutaten

  • 1 Tasse Quinoa
  • 1 Zucchini
  • 2 – 3 Karotten
  • 2 harte Eier
  • 1/2 Feta (nach Belieben)
  • etw. Hüttenfrischkäse (nach Belieben)
  • Schnittlauch
low_Quinoasalat3

Zubereitung

  1. Quinoa in einem Sieb solange über kaltem Wasser lassen bis es nicht mehr blubbert. In einem Topf mit zweifacher Wassermenge einmal aufkochen lassen. Dann weiter zugedeckt auf niedriger Stufe bis es weich ist köcheln lassen.
  2. In der Zwischenzeit das Gemüse würfelig schneiden. Die Karotten mit Kokosfett ein wenig anbraten, Zucchini dazugeben und alles würzen. Solange, bis sie noch ein wenig biss haben.
  3. Die Eier würfelig oder in Streifen schneiden
  4. Für den Aufstrich den Feta zerdrücken und mit Hüttenfrischkäse oder Sauerrahm mischen und würzen.
  5. Quinoa in eine Schüssel geben, das Gemüse, die Eier, der Aufstrich und Schnittlauch/Basilikum darauf streuen.

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!